Montag, 13. Februar 2017

| Das Paket - Sebastian Fitzek |

   

 
Autor: Sebastian Fitzek
Verlag: Droemer
 Preis: 19,99 €
Seiten: 368


 

Seit die junge Psychiaterin Emma Stein in einem Hotelzimmer vergewaltigt wurde, verlässt sie das Haus nicht mehr. Sie war das dritte Opfer eines Psychopathen, den die Presse den »Friseur« nennt – weil er den misshandelten Frauen die Haare vom Kopf schert, bevor er sie ermordet.
Emma, die als Einzige mit dem Leben davonkam, fürchtet, der »Friseur« könnte sie erneut heimsuchen, um seine grauenhafte Tat zu vollenden. In ihrer Paranoia glaubt sie in jedem Mann ihren Peiniger wiederzuerkennen, dabei hat sie den Täter nie zu Gesicht bekommen. Nur in ihrem kleinen Haus am Rande des Berliner Grunewalds fühlt sie sich noch sicher – bis der Postbote sie eines Tages bittet, ein Paket für ihren Nachbarn anzunehmen.
Einen Mann, dessen Namen sie nicht kennt und den sie noch nie gesehen hat, obwohl sie schon seit Jahren in ihrer Straße lebt ...
 
 
Als richtiger Fitzek-Fan habe ich natürlich auf das Erscheinen dieses Buches hingefiebert und ich habe es mir natürlich auch vorbestellt. Als das Paket mit dem Paket ankam habe ich mich natürlich sehr gefreut und musste es natürlich gleich öffnen. Die Überraschung war allerdings, das dieses Buch tatsächlich wie ein richtiges Paket aufgemacht ist. Allein das optische konnte mich also schonmal überzeugen. Ich habe auch gleich am selben Tag angefangen zu lesen. Mir geht es sicher nicht allein nur so, aber dieser Mensch hat einfach Talent und man wurde wieder einmal nicht enttäuscht, eben typisch Fitzek. Schon allein der Einstieg in die Geschichte ist mehr als gelungen, indem man Zeuge von Emmas schrecklicher Kindheit wird. Von da an war ich mir schon sicher, dass es nur gut werden kann und ich wieder einen typischen Fitzek in den Händen halte.
Ich habe bereits viele Rezensionen zu diesem Buch gelesen und möchte auch gar nicht weiter auf die Handlung eingehen. Was ich allerdings sehr spannend finde, wie Herr Fitzek immer wieder seine fiktiven Personen mit psychischen Problemen charakterisiert. Mir ist jetzt schon mehrfach aufgefallen, dass alle Personen, unter welcher psychischer Krankheit sie auch immer leiden, immer gleich dargestellt werden. So auch wieder Emma...Sie lebt nur noch von Tag zu Tag, steht täglich unter Tabletten und nimmt das Leben nur noch im Stand-by Modus war. Als Fitzek-Leser weiß ich also schon, was mich wieder erwartet. So geht es mir auch nach mindestens 3/4 des Buches. Ich weiß dann schon ganz genau...jetzt muss irgendwann die krasse Wendung kommen, mit der natürlich keiner gerechnet hat. Bei den ersten Büchern, die ich von ihm gelesen habe, konnte mich das wirklich begeistern, weil am Ende der Täter immer jemand war, mit dem man überhaupt nicht gerechnet hat. Aber nach und nach muss ich sagen, dass dieser Aufbau mich nicht mehr ganz überzeugt. Die Handlung ist zwar stets spannend, aber trotzdem weiß man, man hat eh keine Chance mitzurätseln, wer denn der Täter sei, denn es kommt eh anders, wie man denkt.
Da mir dieses ganze Schema natürlich auch im Vorfeld völlig klar war, bin ich ganz anders an das Buch herangegangen und hab einfach nur gelesen und nicht darüber nachgedacht und selbst ermittelt. Es kam natürlich wie es kommen musste....aber dem eingefleischten Fitzek-Fans muss ich da ja nichts vormachen.
 
 
Fazit: Im Großen und Ganzen ein typischer Fitzek, also auch für jeden Fan ein muss. Die Idee hinter der Story ist sehr interessant, was ich an Herrn Fitzek sehr mag. Er hat immer wieder tolle Ideen, allerdings auch immer wieder die selben Charaktere, weshalb ich leider nicht die volle Punktzahl an Sternen geben kann.
 
 

 
 














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